Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.
Der Mensch beherrscht die Natur,
bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.

 

Albert Schweitzer, 14.01.1875 - 04.09.1965
dt. Arzt und evang. Theologe

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Trotz einzelner Erfolge geht die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren in Dithmarschen weiter zurück. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Häufig ist eine Veränderung der Landschaft ein Grund für das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten.

Die inzwischen sehr selten gewordene Arnika habe ich vor ca. 30 Jahren noch an 4 Standorten im Süden Dithmarschen beobachten können. Ein Vorkommen zählte zu der Zeit noch mehrere hundert Exemplare. Bis auf ca. 6 Pflanzen ist dieser Bestand heute nicht mehr vorhanden. Es wird nur noch wenige Jahre die Arnika dort geben. Alle anderen Vorkommen sind inzwischen erloschen.

In einem Teich im Eggstedter Moor gab es Anfang der 80er Jahre noch einen geschlossenen Bestand der Krebsschere, auf der die Trauerseeschwalbe brütete. Innerhalb weniger Jahre ging der Bestand der Krebsschere rasant zurück. Die Gründe dafür können die mechanische Entfernung der Pflanzen oder die Einbringung von Kalk durch Angler, die die Fischbestände durch die Pflanze bedroht sahen, gewesen sein.

Die Zahl der Wiesenvögel nahm in den letzten Jahrzehnten in bedrohlichem Maße ab. Auch hier liegt der Hauptgrund in der massiven Veränderung der Landschaft. Entwässerung, Düngung und Intensivierung der Landwirtschaft verdrängen immer mehr seltene Vogelarten, aber natürlich auch andere Tier- sowie Pflanzenarten. Kiebitz, Großer Brachvogel, Uferschnepfe und Bekassine - um nur einige zu nennen - sind inzwischen vom Aussterben bedroht.

Auf den Unterseiten dieser Homepage werden die Ursachen für die Bedrohung der Natur, der Pflanzen und Tiere, aber auch der Landschaft und Umwelt dokumentiert.

 

 

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